Wohnen

Wohntraumstudie 2018/19

Noch ist das Leben auf dem Land Trumpf. Jeden fünften Mieter zieht es aber schon in die Städte. Die Wohntraumstudie 2018/19 hat erneut die Erwartungen und Vorstellungen von Mietern wie Eigentümern hinsichtlich ihrer vier Wände unter die Lupe genommen. Es zeigt sich: Insgesamt sind die Schweizerinnen und Schweizer mit ihrer Wohnsituation zufriedener als in den Vorjahren. Dabei legt die Hälfte der Befragten regelmässig Geld zurück, um ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen zu können. Traumobjekt Nummer 1 bleibt das freistehende Einfamilienhaus. Ein Gastkommentar von MoneyPark.

Die schweizweit umfassendste Studie, die sich mit den Wohnträumen der Bevölkerung befasst, befragte Bewohner der Deutsch- und Westschweiz, davon jeweils rund die Hälfte Eigentümer und Mieter. Die Wohntraumstudie ist jedes Jahr ein wertvoller Stimmungsbarometer und ermöglicht aktuelle Einblicke in die Wohn(t)räume der Schweizerinnen und Schweizer.

Grafik in welcher Wohnumgebung möchten Schweizer leben

Mieter zieht’s in die Städte,…

Es etabliert sich der Trend zur Urbanisierung: Bereits 21 Prozent der Mieter möchten mittlerweile im Stadtzentrum leben. Diesen Wunsch teilen hingegen nur 10 Prozent der Eigentümer. Dies ist wohl dem Umstand geschuldet, dass Objekte in Zentrumslagen nicht nur rar sind, sondern in den vergangenen Jahren auch die Kaufpreise teilweise stark angestiegen sind.

… Eigenheimkäufer eher aufs Land

Das Eigenheim soll nach wie vor im Grünen sein und so möchten 42 Prozent der Käufer auf dem Land bzw. in einem Dorf wohnen. Und auch die Suchdauer nach dem Eigenheim hat sich weiter ausgedehnt. Jeder Dritte sucht länger als ein Jahr nach seiner Traumimmobilie. So stagniert denn auch die Wohneigentumsquote in der Schweiz seit 2017 bei im internationalen Vergleich unerreicht niedrigen 39 Prozent.

Grafik wie lange suchen Schweizer nach Eigenheim

Immobilienprofis gefragt

Um die Suche nach ihrer Traumimmobilie etwas einfacher zu gestalten, würden sich ein Drittel der Deutschschweizer und ein Viertel der Westschweizer von einem Makler beraten lassen. Auch beim Verkauf der Immobilie ist die Unterstützung durch Makler gefragt. Die qualitätsbewussten Schweizer legen Wert auf die professionelle Unterstützung beim Kauf wie auch beim Verkauf und vertrauen dabei primär auf langjährige Erfahrung sowie national stark vernetzte Immobilienmakler.

Grafik von wem lassen sich Schweizer bezüglich Immobilien beraten

Grafik nehmen Schweizer Anspruch auf Unterstützung von Immobilienmaklern

Lebensqualität dank guter Nachbarschaft

Insgesamt spiegeln die Ergebnisse eine zum ganz grossen Teil zufriedene Wohnbevölkerung. Für die Mehrheit ist die Wohnsituation angenehm, auch wenn hinsichtlich des Komforts vor allem unter den Mietern Verbesserungsbedarf genannt wird. Die Studienergebnisse zeugen auch von meist guter Nachbarschaft: 42 Prozent der Deutschschweizer stört nichts an ihren Nachbarn, und sie schätzen deren allgemeine Hilfsbereitschaft. So giessen 35 Prozent der Deutschschweizer und 20 Prozent der Romands die Blumen der Nachbarn während ihrer Ferien. Beklagen sich Schweizer trotzdem, dann vor allem über Unfreundlichkeit, Geruchsbelästigung und mangelnde Kommunikation seitens ihrer Nachbarn.

Grafik was schätzen Schweizer an ihren Nachbarn

Unabhängige Hypothekarberatung gefragt

In der Westschweiz hat sich das Selbstverständnis, für eine Immobilienfinanzierung die Expertise eines unabhängigen Beraters einzuholen, bereits stärker etabliert als im Rest der Schweiz. Doch auch in der Deutschschweiz plant bereits jeder Dritte, sich an einen unabhängigen Hypothekarvermittler zu wenden. Das spiegelt einen berechtigten Anspruch aufgeklärter Eigenheimkäufer. Denn Hypothekarnehmer wünschen heute beim Vergleich mehr Transparenz und Information, ausserdem eine gewisse Anbietervielfalt, um die optimale individuelle Finanzierung zu finden. Ein Trend, der sich künftig noch stärker im Schweizer Hypothekarmarkt etablieren wird.

Grafik Finanzierung vom Wohntraum

Auch die grosse Rolle des Freundeskreises und der Familie unter den 31- bis 40-Jährigen lässt vermuten, dass die unabhängige Hypothekarberatung durch Mund-zu-Mund-Propaganda den Markt weiter für sich erobern wird. In der Westschweiz ist die unabhängige Hypothekarberatung bereits fester etabliert, hier teilt sie sich nahezu den Rang mit der Hausbank. Freunde und Familie spielen hingegen für Romands bei Fragen der Eigenheimfinanzierung eine deutlich geringere Rolle als in der Deutschschweiz.

Wohneigentum lohnt sich

Die Wohntraumstudie 2018/19 zeigt insgesamt: Wohnen im Eigenheim lohnt sich mehr denn je – und das nicht nur finanziell. Umso wichtiger wird die Begleitung von Käufern auf dem gesamten Weg in ihr Eigenheim. Denn es zeigt sich klar, dass der Immobilien- und Hypothekarmarkt in Zukunft mit noch stärkerer Vernetzung auf die insbesondere in den Metropolräumen steigende Nachfrage bei knappem Angebot am Markt reagieren muss. Damit aus dem Traum vom Eigenheim auch Wirklichkeit wird.

 

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Die gesamte Wohntraumstudie kannst du hier downloaden: Wohntraumstudie 2018/2019

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