Umzug

Held auf vier Rädern: Lieferwagen mieten und Halteverbotszone einrichten

Es gibt zwei Dinge, ohne die ein DIY-Umzug absolut nicht laufen würde. Nein, es ist nicht die Rede vom Kasten Bier und der grossen Familienpizza für die Helfer nach getaner Arbeit. Es ist die Rede vom Lieferwagen und der Parkgenehmigung. Ohne den Lieferwagen würdest du ganz schön alt aussehen. Stell dir vor, du müsstest deine Zügelkisten in einen kleinen VW Polo quetschen… Das kann ja nichts werden. Dazu liegt deine neue Wohnung noch in einer Strasse mit chronischem Parkplatzmangel? Ohne Parkgenehmigung wird das Zügeln also schon mal gar nichts. Damit der Umzugstag nicht zum Albtraum wird, geben wir dir ein paar Tipps rund ums Lieferwagen mieten und Parkgenehmigung organisieren.

 

lieferwagen mieten

Je nachdem wie viel Umzugsgut du zügeln musst, kommen unterschiedliche Lieferwagen in Frage.

 

Die Qual der Wahl beim Lieferwagen mieten: Welcher passt am besten?

Eine pauschale Antwort auf diese Frage gibt es – wie so oft im Leben – nicht. Die Grösse des potenziellen Umzugsfahrzeugs hängt nämlich von mehreren Faktoren ab. Überlege dir deshalb die folgenden Punkte, bevor du den Lieferwagen mietest.

 

Wie gross ist dein Transportgut?

Als allererstes spielt der Umfang deines Transportguts eine Rolle. Verschaffe dir einen Überblick bevor du einen Lieferwagen mietest. Hast du viele grosse sperrige Möbelstücke, die sich nicht auseinander bauen lassen? Dann macht es Sinn, einen LKW mit Hebebühne zu mieten. Die Hebebühne minimiert das Risiko, dass etwas zu Bruch geht. Im LKW selbst gibt es keine störenden Radkästen und das Innere ist perfekt dafür ausgelegt, Spanngurte zur Sicherung der Ladung zu befestigen. Hast du hauptsächlich Zügelkisten zu verstauen und deine Möbelstücke lassen sich relativ problemlos in Einzelteile zerlegen? Dann reicht es vielleicht schon, einen Transporter zu mieten. Um ganz sicher zu gehen, kannst du einen der vielen Umzugsrechner nutzen, die du online findest. Dort kannst du ausrechnen, wie viel Ladefläche dein Umzugsgut einnehmen wird.

 

Wie weit entfernt liegt die neue Wohnung?

Als nächstes stellt sich die Frage der Distanz. Wenn dein neuer Wohnort ziemlich weit von deinem jetzigen entfernt liegt, macht es keinen Sinn, mehrmals hin und her zu fahren. Sieh lieber zu, dass du dir einen grossen LKW besorgst, um wirklich alles in einem Rutsch transportieren zu können. Achte auch darauf, dass du dir deinen Umzugswagen bei einem überregionalen Anbieter ausleihst. Im Zielort kannst du das Auto dann einfach abgeben und sparst dir die Rückfahrt.

Liegen alte und neue Wohnung nicht weit auseinander, lohnt es sich, einen kleineren Lieferwagen zu mieten. Der ist etwas wendiger und meistens auch kostengünstiger. Man kann lieber ein paar Mal hin und herfahren. Ausserdem überrascht es häufig, was in solch einen Transporter alles hineinpasst und man kommt oft mit weniger Fahrten aus als geplant.

 

Welchen Führerschein besitzt du?

Bevor du dich hinters Lenkrad setzt, wirf noch mal einen Blick auf deinen Führerschein. Welche Autos darfst du denn überhaupt fahren? Mit dem Standardführerschein der Klasse B darfst du nur Transporter steuern, die ein Maximalgewicht von 3,5 Tonnen nicht überschreiten. Die Führerscheinklasse C1 wird für LKW bis 7,5 Tonnen benötigt. Man darf also längst nicht jedes Vehikel einfach so fahren. Ausserdem kann auch ein Probefahren nützlich sein, da Transporter meist grösser und breiter als konventionelle Fahrzeuge sind.

 

Und welchen Anbieter nehme ich?

Eines vorweg: Verlasse dich nicht auf Last Minute. Umzugswagen sind gerne mal ausgebucht, besonders an Wochenenden, Feiertagen und zu offiziellen Umzugsterminen. Kümmere dich also rechtzeitig um die Reservierung.

Ein erster Blick in die Suchmaschine zeigt, es gibt diverse Anbieter, bei denen du dir einen passenden Umzugswagen besorgen kannst. Wir von MOVU fahren mit Hertz als unseren Partner auf der sicheren Seite. Du hast aber natürlich freie Wahl.

Hole am besten mehrere Angebote ein und vergleiche, welches für dich am besten passt. Wo ist das Abliefern des Fahrzeugs für dich am praktischsten? Wie sind die jeweiligen Versicherungskonditionen, falls ein Unfall passiert? Es ist übrigens immer eine gute Idee, eine zweite Person dabei zu haben und diese auch als berechtigten Fahrer eintragen zu lassen. Gerade bei längeren Strecken ist es wichtig, einen Fahrerwechsel zu machen. Und beim Rangieren brauchst du sowieso jemanden, der dir hilfreiche Anweisungen gibt.

Tipp: Falls am Transporter bereits Schäden wie Kratzer oder Ähnliches vorhanden sind, kann es nützlich sein, diese festzuhalten, um ganz auf der sicheren Seite zu sein.

 

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Platz da, jetzt komme ich: Halteverbotszone einrichten

Gerade so hat alles in den Transporter gepasst. Du biegst in deine neue Strasse ein und freust dich darauf, deine neue Wohnung mit deinen vielen Zügelkisten zu bestücken. Ähm, und dann? Kein Parkplatz frei. Weder vorm Haus noch sonst irgendwo in der Nähe. Und alles blockieren geht ja nun auch nicht. Klug, wer sich im Vorhinein schon eine Parkgenehmigung organisiert hat. Für einen Umzug ist es nämlich möglich, ein temporäres Halteverbot einzurichten. Leider gibt es dafür in der Schweiz keine einheitliche Regelung. Die Vorgehensweise und Regularien sind von Kanton zu Kanton und sogar von Stadt zu Stadt verschieden.

In Zürich muss bei Blauen Zonen fünf Tage und bei Weissen Zonen einen Tag im Voraus Bescheid gesagt werden. Hier kümmert sich die Stadtpolizei um die Parkgenehmigung. In Bern hingegen wendet man sich an die Kantonspolizei. 48 Stunden vorher musst du das Halteverbot dann eigenhändig in dem Parkbereich anbringen. Die Kosten belaufen sich auf ca. 100 Franken pro Tag. Günstig wird es in Basel-Stadt. Pro Schild und pro Tag werden lediglich 5 Franken berechnet und du bekommst die notwendigen Beschilderungen bei jeder Polizeiwache und jedem Polizeiposten. Wie du siehst musst du hier vorher einmal ganz individuell recherchieren.

Tipp: Es gibt Umzugsfirmen, welche sich um die Organisation des Halteverbots kümmern. Das kommt jedoch meistens auf die Firma an und sollte besser abgeklärt werden.

 

 

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