Umzug

Ich bin angekommen: Persönliche Umzugskarten gestalten

Endlich ist es geschafft. Sie sind in Ihren neuen vier Wänden angekommen. Die Nachbarn haben Sie bereits begrüsst und kennengelernt und so langsam verschwinden immer mehr Umzugskartons zusammengefaltet auf dem Dachboden. Nicht nur die Behörden müssen Sie über die Ankunft informieren, auch Freunde und Familie freuen sich sicherlich über ein Lebenszeichen von Ihnen. Das können Sie natürlich mit einer Facebook-Statusmeldung oder einer Rundmail erledigen. Viel netter ist es aber, eine persönliche Umzugskarte zu gestalten. Denn: Ein Umzug kann häufig auch ein neuer Lebensabschnitt sein und da darf man schon mal etwas auf den Putz hauen. Schliesslich sollen die alten Kontakte nicht vergessen werden. Mit der Umzugskarte signalisieren Sie Freunden und Familie, dass der gröbste Umzugsstress vorbei ist und Sie jetzt auch wieder Zeit fürs soziale Leben haben. Was gehört auf die Umzugskarte drauf und wie können Sie sie gestalten? Wir haben ein paar Ideen für Sie zusammengesucht.

 

umzugskarte

 

Wer, wie, was: Diese Infos gehören auf die Umzugskarte

Zuallererst entscheiden Sie sich, ob Sie sie selbst basteln oder online gestalten möchten. Je nachdem, wie beschäftigt Sie sind und wie gross der Freundeskreis ist, nimmt selbst basteln viel Zeit in Anspruch. Online finden Sie diverse Anbieter, bei denen Sie Karten für alle möglichen Anlässe selbst gestalten können – auch für Umzüge. Dort können Sie Fotos hochladen, Farbhintergründe und Muster wählen, und und und. Bevor Sie kreativ werden, sollten Sie erstmal überlegen, welche Infos auf die Karte gedruckt werden sollen.

Wer ist überhaupt umgezogen?

Egal ob nur Sie alleine, die gesamte WG oder die gesamte Familie. Jeder sollte namentlich erwähnt werden. Auch Hund und Katze freuen sich sicherlich, wenn sie einen Platz auf der Umzugskarte finden.

Die neue Adresse:

Ja, auch wenn Sie nur zwei Strassen weiter gezogen sind, die neue Adresse muss auf jeden Fall mit drauf. Sonst wissen Ihre Freunde nicht, wohin sie die nächste Urlaubspostkarte schicken sollen. Für die alte Adresse auf jeden Fall ab dem Datum des Umzugs einen Nachsendeauftrag einrichten.

Ab wann:

Schreiben Sie auch mit auf die Umzugskarte, ab wann die neue Adresse gilt. Verschicken Sie die Karten nämlich im Voraus, kann es sein, dass Besuch auf der Matte steht, obwohl Sie noch gar nicht eingezogen sind.

 

Schlicht oder pompös: Umzugskarten sind Geschmacksache

Wie immer ist es ganz vom persönlichen Geschmack abhängig, wie Sie eine Umzugskarte gestalten möchten. Die einen mögen es bunt mit ordentlich Chichi, die anderen bevorzugen schlichtes Design, vielleicht mit einem geometrischen Muster, das wars dann aber auch schon. Hier unsere Lieblingsideen, wie Sie das Motto „Umzug“ aufgreifen können:

Der Umzugsgrund:

Sind Sie aus privaten Gründen umgezogen, weil Sie vielleicht eine Familie gegründet haben oder gründen möchten? Dann nehmen Sie das Thema in die Karte mit auf. Ein Foto von allen Familienmitgliedern ist hier natürlich Pflicht. Haben Sie aus beruflichen Gründen den Wohnort gewechselt? Dann können Sie gern noch die Branche aufnehmen, in der Sie unterwegs sind. Das füttert die Umzugskarte mit zusätzlichen Informationen und kann gestalterisch ansprechend umgesetzt werden.

Tapetenwechsel:

Fast schon ein Klassiker ist es, wenn sich die Strapazen und Tätigkeiten, die das Zügeln mit sich bringt, in der Karte widerspiegeln. Ein Farbeimer mit Malerpinsel, ein Bild von unausgepackten Umzugskartons oder Sie selbst mit Zeitungspapierhut und einem Farbklecks auf der Nase. Ganz sympathisch vermitteln diese Symbole: „Ey, das war echt Arbeit, aber ich habs geschafft! Kommt vorbei und besucht mich!“

Das Kartenmaterial:

Nicht aus schlichtem Papier muss die Umzugskarte sein, auch hier können Sie auf sämtliche Materialien zurückgreifen, die Ihnen beim Umzug über den Weg gelaufen sind. Sei es nur Kartonoptik oder tatsächlich Karten aus alten Zügelkisten, verziert mit Tapetenresten – Ihrer Fantasie sind hier natürlich keine Grenzen gesetzt. Vielleicht noch ein Stück Malerkrepp schräg über die Ecke kleben? So einige Reste werden Sie doch sicherlich finden können.

So sieht es hier aus:

Wenn Sie gar ein neues Haus gebaut haben, muss dieses unbedingt ganz vorne auf der Umzugskarte abgebildet werden. Das ist schliesslich etwas Besonderes. Aber selbst, wenn es kein neues Haus ist, sondern eine neue Wohnung, bietet sich ein Foto davon an. Vielleicht steht Ihr Lieblingssessel schon an seinem neuen Platz. Ein schönes Bild davon mit der Überschrift „Hier findet ihr mich ab jetzt!“ gibt bereits einen ersten Einblick in Ihr neues Zuhause.

Ferner gereist:

Der Umzug hat Sie nicht nur zwei Strassen weiter, sondern sogar in eine andere Region oder gar ins Ausland gebracht? Damit auch wirklich jeder versteht, wo Sie gelandet sind, können Sie einen kleinen Landkartenausschnitt in die Umzugskarte integrieren. Mit einem dicken roten Pfeil kennzeichnen Sie den neuen Wohnort. Dann findet auch der am weitesten entfernte Freund den Weg zu einem Besuch bei Ihnen.

Umzugskarte als Einladung:

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen Sie, wenn Sie die Umzugskarte direkt mit der Einladung zur Einweihungsparty koppeln. Hier dürfen die Sprüche auf der Karte dann gern etwas flotter sein. Haben Sie ein Motto für die Einweihung? Vielleicht kann man mit dem Strassennamen, in welchem sich Ihr neues Zuhause befindet ein lustiges Wortspiel veranstalten? Vergessen Sie nicht, alle wichtigen Infos zu nennen. Gibt es etwas zu essen? Sollen die Gäste etwas mitbringen?

 

Bloss niemanden vergessen …

Wenn Sie schon so liebevolle Umzugskarten gestalten, dann sorgen Sie dafür, dass jeder sie bekommt und keiner von Ihren Liebsten und Bekannten vergessen wird. Heben Sie als Reserve also immer ein paar Exemplare auf. Vielleicht fällt Ihnen doch noch die ein oder andere Person ein, die Sie damit beglücken möchten. Viel Spaß beim Gestalten!