Wohnung in Basel gesucht: Tipps für die Wohnungssuche

Wenn man eine Wohnung in Basel sucht und “Wohnung in Basel” in die eigene Suchmaschine eingibt, erhält man eine grosse Auswahl an Suchportalen und Anbietern, auf denen Wohnungen in Basel ausgeschrieben sind. Bevor Sie den Überblick über den Basler Wohnungsmarkt verlieren, haben wir Ihnen die wichtigsten Tipps für die Wohnungssuche in Basel zusammengestellt.

Der Wohnungsmarkt in Basel

Der Basler Wohnungsmarkt gehört zu den umkämpftesten Wohnungsmärkten der Schweiz. Obwohl es immer mehr Wohnungs-Leerstand gibt, gehört Basel Stadt da eher zu den Leerstands-Schlusslichtern: Die Stadt bleibt nach wie vor dicht besiedelt und freie Wohnungen sind rar. Im August 2017 standen gerade mal 546 Wohnungen in Basel Stadt leer.

Bei den Mietpreisen kommt es auf die Wohngegend an. Die teuersten Wohngegenden sind Altstadt Grossbasel und Bruderholz. Die günstigsten Wohngegenden dagegen sind Klybeck, Kleinhüningen und Rosental.

Eigene Suchkriterien festlegen

Zunächst sollten Sie für sich selbst festlegen, was für eine Wohnung Sie genau in Basel suchen. Denn wenn Sie Ihre Suchkriterien ungefähr wissen, können Sie potenzielle Wohnungen auf dem Basler Wohnungsmarkt schneller ausfindig machen, in die sie eher zügeln möchten. Suchkriterien sind unter anderem die Wohnungsgrösse, die Höhe des Mietzinses, die Lage und zusätzliche Ausstattungen wie Balkon und Parkplatzmöglichkeiten.

Auf Suchportalen nach der passenden Wohnung suchen

Um eine geeignete Wohnung in Basel zu finden, ist das Internet immer noch die wichtigste Quelle. Dort gibt es zahlreiche Immobilienseiten, auf denen Privatpersonen oder Immobilienfirmen Wohnungsinserate aus Basel-Stadt oder Baselland schalten können. Folgend haben wir Ihnen die gängigsten Seiten für eine Wohnungssuche in Basel aufgelistet:

Wie Sie sehen, gibt es im Internet zahlreiche Immobilienplattformen, auf denen Wohnungen in Basel angeboten werden. Doch Sie werden schnell merken, dass auf den meisten Seiten mehr oder weniger dieselben Wohnungen ausgeschrieben sind. Einige Plattformen bieten den Suchenden daher die Möglichkeit, kostenlos ein Suchabonnement abzulegen, welches Wohnungen nach den zuvor festgelegten Kriterien sucht und Ihnen per E-Mail schickt. Damit ersparen Sie sich viel Suchzeit und Mühe.

Weitere Tipps bei der Wohnungssuche in Basel

Neben den gängigen und bekannten Plattformen für die Wohnungssuche in Basel gibt es zudem Plattformen, welche allgemein weniger bekannt sind und darum eventuell wahre Schätze bieten. Dazu gehören unter anderem Ron Orp Basel und der Unimarkt Basel. Auf diesen beiden Portalen inserieren vor allem Privatpersonen kostenlos Ihre Wohnungen, insbesondere dann, wenn die Kündigungsfrist noch nicht abgelaufen ist und die Mieter/innen sich selbst um einen Nachfolger kümmern müssen.

Social Media für die Wohnungssuche

Social Media ist auch immer eine gute Möglichkeit, eine Wohnung in Basel zu finden. Suchen Sie hierfür beispielsweise auf Facebook nach Wohnung in Basel und klicken Sie sich durch die Inserate und Gruppenseiten. Auch diese Plattformen werden insbesondere von Privatpersonen genutzt.

Das schwarze Brett

Auch wenn es altmodisch anmutet sind sogenannte “schwarze Bretter” noch in Gebrauch. Finden können Sie diese an “sozialen Orten” wie beispielsweise in Supermärkten. Immer wieder werden dort Wohnungen ausgeschrieben und eventuell bietet das Zettelchaos am Schwarzen Brett den ein oder anderen Basler Wohntraum.

Netzwerk und Bekanntenkreis

Auch wenn sich immer mehr online abspielt, sind Netzwerk und Bekanntenkreis bei der Wohnungssuche in Basel nicht wegzudenken: Posten Sie in den sozialen Medien, dass Sie auf Wohnungssuche sind und sagen Sie es so vielen Freunden und Bekannten weiter wie möglich. Denn meistens kennt jemand jemanden, der oder die gerade auszieht oder eine Wohnung vermietet. Auch kommen in den Wohnungssuch-Gesprächen häufig Wohnungssuch-Insider ans Tageslicht, die ansonsten nie ihren Weg an die Oberfläche gefunden hätten.

Die eigene Hausverwaltung fragen

Falls Sie schon in Basel wohnen und innerhalb der Stadt umziehen wollen, rufen Sie Ihre Hausverwaltung an. Denn Hausverwaltungen verwalten meistens eine Vielzahl an Immobilien in der Stadt und sind deshalb gut vernetzt. Auszugsmeldungen erhalten diese noch bevor die Wohnung als Inserat auf dem Wohnungsmarkt veröffentlicht ist, weshalb Sie als erster Interessent dastünden und daher eventuell gute Chancen hätten.

Zeitungsinserate durchsehen

Besonders Immobilien von älteren Menschen werden häufig noch auf dem klassischen Weg über Zeitungsinserate verbreitet. Schauen Sie hierbei vor allem in die Lokalzeitungen, da dort Kleinanzeigen von Wohnungen in Basel-Stadt oder Baselland inseriert werden.

Sich selbst inserieren: Lassen Sie sich finden

Da der Wohnungsmarkt in Basel hart umkämpft ist, wollen manche Hausbesitzer und Wohnungseigentümer keine ewig langen Mieter-Castings veranstalten, sondern ergreifen selbst die Initiative und suchen auf eigene Faust nach geeigneten Mietern. Bedeutet: Man muss Sie finden können! Inserieren Sie dafür auf sozialen Portalen und an schwarzen Brettern Ihre Wohnungswünsche und Ihre Kontaktangaben und warten Sie ab. Wer weiss, vielleicht ruft Ihr zukünftiger Vermieter schon morgen bei Ihnen an oder schreibt Ihnen eine E-Mail.  

Der Mieterverband Basel – Die erste Anlaufstellen bei Problemen

Haben Sie erstmal eine Wohnung in Basel gefunden, ist hoffentlich alles gut und Sie sind in Ihrem neuen Zuhause glücklich. Falls dies nicht der Fall ist und es Streitigkeiten zwischen Ihnen und dem Vermieter oder der Hausverwaltung gibt, wenden Sie sich am besten an den Mieterverband Basel. Der Mieterverband Basel ist für Mieter und Mieterinnen in Basel die erste Anlaufstelle bei Fragen und Problemen rund ums Mieten und Mietrecht. Auf der Webseite gibt es zahlreiche informative Artikel zum Thema Mieten. Auch bietet der Mieterverband eine Hotline an, auf der Fachjuristen mietrechtliche Fragen am Telefon beantworten. Der Service kostet 4.40 CHF pro Minute.

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