Umzug

Alles muss raus: So gelingt das Entrümpeln der Wohnung

Ein Umzug ist auch immer ein bisschen wie Frühjahrsputz. Sie haben die ultimative Chance, Ihren Haushalt auszumisten, yay! Klingt im ersten Moment vielleicht nicht so erstrebenswert, weil es mit Arbeit verbunden ist. Aber hinterher fühlt es sich richtig gut an, nichts Überflüssiges mit in die neue Wohnung nehmen zu müssen, versprochen! Wichtig ist, dass Sie einigermassen rechtzeitig beginnen und Sie sich einen Überblick verschaffen, wie viel Sie ungefähr ausmisten werden. Fristen Sie sowieso in Sachen Deko und Krimskrams eher ein minimalistisches Dasein, ist vielleicht gar nicht so viel zu tun. Sowieso, Kleinkram und Papiere kann man einfach im Hausmüll entsorgen. Was aber machen Sie mit alten sperrigen Möbeln und vor allem, wohin damit? Wir haben die Antworten für Sie.

Es lohnt sich vor dem Zügeln die Wohnung zu entrümpeln.

Es lohnt sich vor dem Zügeln zu entrümpeln.

 

Der erste Schritt für die Wohnungsentrümpelung: Den Zustand prüfen

Wie sehen sie denn aus, Ihre Möbel? Ist es schon lebensgefährlich auf ihnen Platz zu nehmen oder sind sie noch einigermassen im Schuss? Wenn sie zum Entsorgen zu schade sind, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Verkaufen: Das funktioniert am einfachsten online. Auf Internet-Portalen können Sie Ihre Möbel mit Foto und Beschreibung einstellen. Vielleicht meldet sich jemand, der Ihre Couch gebrauchen könnte oder Ihren Esstisch wieder aufmöbeln will. Einige Tipps für den erfolgreichen Onlineverkauf finden Sie hier.

Verschenken: Ganz easy – einfach an die Strasse stellen und einen Zettel mit den Worten „Zum mitnehmen“ dranhängen. Problem – das Wetter macht nicht immer mit und was machen Sie, wenn die Stühle nach drei Tagen immer noch an der Strasse stehen? Da ist es besser, auf die Online-Variante zurückzugreifen und die Sachen dort einzustellen. Ansonsten probieren Sie doch auch mal das gute alte Schwarze Brett im Supermarkt.

Abholung durch Sozialkaufhäuser (z. B. Caritas): Noch besser. Ihre Möbel werden bei Ihnen zu Hause abgeholt und Sie tun damit sogar noch etwas Gutes. Durch Wiederaufbereitung können sie von Leuten mit kleinerem Geldbeutel kostengünstig erworben werden.

 

Und wenn die Möbel nicht mehr zu gebrauchen sind?

Dann sollten Sie sie umweltgerecht entsorgen. Überlegen Sie, ob es vielleicht klug ist, eine Entsorgungsfirma zu beauftragen. Beachten Sie, dass Ihnen dabei Kosten entstehen, die sich meistens nach den zu entsorgenden Kubikmetern und nach der Lage Ihrer Wohnung richten. Klar, eine Schrankwand aus dem vierten Stock zu tragen ist aufwendiger als aus dem ersten Stock.

Sperrgutabfuhr: In jeder Schweizer Stadt bzw. Gemeinde gibt es einen festen Termin für die Sperrgutabfuhr. Die Termine finden Sie im Abfallkalender Ihrer Gemeinde. Wenn Ihnen das zu lange dauert, können Sie auch einen Extratermin vereinbaren. Erkundigen Sie vorher, welche Kosten dabei auf Sie zukommen.

Sammelstelle oder Werkhof: Jede Gemeinde hat auch einen Werkhof bzw. eine Sammelstelle, zu der Sie Ihre Möbel bringen können. Vielleicht können Sie in Ihrem Freundeskreis fragen, ob jemand einen Anhänger hat und Ihnen beim Transport helfen kann.

Mulden bestellen: Selbst ist der Mann. Oder die Frau. Sie können sich auch bei einem Entsorgungsunternehmen eine Mulde bestellen und sie mit ein paar fleissigen Helfern selbst befüllen. Die Preise richten sich nach dem Material, mit dem die Mulden befüllt werden.

Übrigens…

… Elektrogeräte gehören nicht in die Sperrabfuhr. Sie können sie bei speziellen Rücknahmestellen oder in einem Elektro-Geschäft gratis zurückgeben. Im Kaufpreis ist eine Recycling-Gebühr nämlich schon enthalten.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Entrümpeln Ihrer Wohnung!